Die 2018 Storage-Trends und IT-Prioritäten in DACH

Michaela Rottlaender
Michaela Rottlaender

Marketing Manager

Wie im vorherigen Blog IT-Security-Trends und Prioritäten in DACH in 2018 bereits erwähnt, führen wir zu Beginn eines jeden Jahres unsere jährliche TechTarget IT-Prioritäten-Umfrage durch, um Ihnen eine detaillierte Übersicht aktuellster Kaufabsichten, Markttrends und Prioritäten von IT-Entscheidern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu geben.

Bei dieser Umfrage untersuchen wir u.a., wie die Budgetverteilung für anstehende IT-Projekte in diesem Jahr in unterschiedlichen Bereichen aussieht und wo es Budgeterhöhungen und -senkungen gibt. Die Ergebnisse nutzen wir nicht nur, um unsere Kunden bei ihrer Einführung und Strategie im deutschsprachigen IT- und Hightech-Markt besser zu beraten, wir verwenden sie ebenfalls für redaktionelle Zwecke, um entsprechend passende Experteninhalte zu veröffentlichen.

Wenn Sie an den gesamten Ergebnissen interessiert sind, dann kontaktieren Sie uns einfach – wir stellen Ihnen die Antworten selbstverständlich gerne zur Verfügung!

 

In diesem Blog-Eintrag präsenteren wir Ihnen die neusten Entwicklungen und Aussichten des Storage-Marktes für dieses Jahr, die – genau wie die Security-Priorities – ganz im Zeichen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stehen.

 

Die Storage-Prioritäten in 2018 sind an die Voraussetzungen der DSGVO angepasst

 

Im Vergleich zu 2017 können wir bei den Trends rund um Speichertechnologien einige Trends und Veränderungen beobachten. Wie Sie im folgenden Balkendiagramm zu den Prioritäten im Bereich Primärspeicher entnehmen können, nehmen die Investitionen in hybride Speicher und Cloud-Speicher weiterhin stark zu – es scheint also, als seien alle Bedenken rund um die Risiken dieser Technologien endgültig beseitigt.

 

Hinsichtlich des enormen Anstiegs dieser Investitionen unterscheidet sich die DACH-Region besonders stark von den anderen Regionen in Europa.

 

Dies überrascht nicht wirklich, denn fast 40% der DACH-Teilnehmer haben angegeben, dass ihre Unternehmen noch keinen externen Cloud-Speicher nutzen; zusätzlich verwenden circa 35% der Befragten nur bis zu 99 TB (Terabit) – dies wird sich im Zuge der DSGVO schnell ändern.

Auch in virtuelle Speicherumgebungen bzw. Storage-Virtualisierung wird weiterhin kräftig investiert. Konstant bleiben außerdem die Investitionen in Daten-Management-Systeme sowie der Trend zur Datenreduzierung im Primärspeicher.

Flash Storage verbucht – anders als erwartet – auch in diesem Jahr einen Rückgang an Investitionen in DACH, wobei immerhin noch fast 10% der Budgets in Flash-Arrays fließen. Besonders im Hinblick auf die DSGVO sehen wir aber in den kommenden Jahren ein Come Back der Flash-Technologie, welches sich z.B. in Großbritannien bereits jetzt bemerkbar macht. Der Grund für diesen Anstieg ist relativ simpel: Vorgänge, wie Datenspeicherung, -Management und -Vernichtung im Sinne der DSGVO verlangen Datenspeichern gewisse Leistungen und Workloads ab, die Flash-Speicher am besten meistern können. Entsprechend wird vermutet, dass Unternehmen, die bisher komplett ohne Flash-Arrays gearbeitet haben, spätestens durch die DSGVO nachziehen werden.

Überraschenderweise haben die Investitionen in Objekt-Speicher, Scale-Out NAS und Speicher für Big Data im Vergleich zum Jahr 2017 ebenfalls abgenommen. Auch hier ist es wichtig zu betonen, dass diese Bereiche dennoch wachsen, nur eben langsamer. Besonders im Mittelstand werden wir in den kommenden Jahren einen erneuten Anstieg von Scale-out-NAS-Speichersystemen sehen, um dem Datenmanagement der DSGVO gerecht zu werden.

Sind Ihre Lösungen auf diese Bereiche spezialisiert, sollte Ihre Marktstrategie also fokussierter und zielgerichteter sein als die Ihrer Konkurrenten, um Ihre Zielgruppe mit Ihrer Marke und Ihren Produkten anzusprechen. Positionieren Sie sich hier konkret gegen Ihre Wettbewerber um hervorzustechen!

Wie die folgende Grafik verdeutlicht, drehen sich auch die Prioritäten im Bereich Backup und Sekundärspeicher um die Datenschutz-Grundverordnung.

 

Mit mehr als 40% gehen die meisten Investitionen in 2018 in diesem Segment in das Backup virtueller Server. Kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, dass ab Mai auf alle personenbezogenen Daten schnellstmöglich zugegriffen werden muss, wobei sie sicher und verschlüsselt aufbewahrt werden müssen.

Ein weiteres Viertel der IT-Budgets in DACH investieren Unternehmen in interne Disaster Recovery, Daten-Deduplizierung oder Replizierung, und in Endpoint- oder Cloud-Backup. Auch hier ist die DSGVO ein wichtiger Faktor, denn Ausfallzeiten müssen, so gut es geht, vermieden werden und ein Disaster-Recovery-Plan wird außerdem verpflichtend sein. Hier werden wir in den kommenden Jahren entsprechend einen weiteren starken Anstieg sehen.

 

Klicken Sie hier, um sich alle Storage-Prioritäten der DACH-Region in 2018 anzusehen!

 

Kontaktieren Sie uns, sollten Sie Fragen oder Anregungen zu den vorgestellten IT-Storage-Prioritäten haben. Gerne senden wir Ihnen auch alle IT-Priorities zu!

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