IT-Prioritäten 2019 – Das planen Unternehmen in der DACH-Region

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Nora Wittig

Marketing Manager, DACH

Jedes Jahr müssen IT-Verantwortliche Ihr Budget neu planen und sich auf Investitionen im neuen Jahr vorbereiten. Dabei ist es wichtig, Strategien und Ziele festzulegen und sich für neue Technologien zu entscheiden, die beim Erreichen dieser Vorhaben unterstützen.

IT-Manager brauchen somit verlässliche Daten, die ihnen bei dieser Planung helfen und den Auswahlprozess unterstützen.

TechTarget führt aus diesem Grund jedes Jahr eine Umfrage durch, in der IT-Entscheider und CIOs zu ihren Planungen für das kommende Jahr befragt werden. Teilgenommen haben 1100 IT-Verantwortliche in der EMEA-Region, 231 davon stammen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Wenn es um die Budgetplanung geht, wird in der DACH-Region größtenteils mit einem Anstieg gerechnet. 78 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass sich ihr Budget um mehr als 10 Prozent erhöhen wird. Im Vergleich dazu hatten nur 46 Prozent mit einem Anstieg in 2018 gerechnet. 17 Prozent erwarten keine Veränderungen und nur 5 Prozent rechnen mit einem Rückgang.

Die Befragten in Frankreich und Großbritannien rechnen zu jeweils 67 Prozent mit einem Anstieg.

Abbildung 1: Der Großteil der DACH-Region rechnet in 2019 mit einem erhöhten Budget

Auch bei der Frage wo das Budget eingesetzt werden soll ist man sich in der DACH-Region einig. Hauptsächlich soll in Software (48 Prozent) und Cloud Services (47 Prozent) investiert werden. Auch Security/Risk Management steht mit 39 Prozent hoch auf der Prioritätenliste. Investitionen in Personal, Managed Services und Consulting Services werden als weniger wichtig erachtet.

Abbildung 2: Es soll vor allem in Software und Cloud Services investiert werden

In Großbritannien wird auf Platz eins mit 49 Prozent ebenfalls in Cloud Services investiert, dicht gefolgt von Personal mit 41 Prozent, welches in DACH nur auf Platz vier gelandet ist. IT-Sicherheit ist in Frankreich mit 43 Prozent ganz vorne mit dabei, dicht gefolgt von Cloud Services (40 Prozent). Personal schaffte es hier leider nur auf Platz 11 mit 10 Prozent.

Als nächstes stellt sich die Frage welche die Initiativen für 2019 sind und was in Unternehmen umgesetzt werden soll. IT-Automation und Cloud Infrastructure Deployment or Migration stehen mit 39 Prozent und 37 Prozent ganz oben auf der Liste. Unter den Top drei, aber schon deutlich geringer landen Business Applications mit 32 Prozent, dicht gefolgt von Cybersecurity or Risk Management (31 Prozent) und End-User Computing Projects (31 Prozent).
Edge Computing bildet mit 11 Prozent das Schlusslicht. Hier sind sich auch Großbritannien und Frankreich einig.

Abbildung 3: IT-Automation bildet die Spitze während Edge Computing auf dem letzten Platz landet

Im Security Bereich stand im Jahr 2018 hauptsächlich die Umsetzung der DSGVO im Vordergrund. IT-Sicherheit hat nach wie vor bei vielen Unternehmen Vorrang. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf Identity und Access Management (35 Prozent), dicht gefolgt von E-Mail-Sicherheit (34 Prozent). Auf den dritten Platz hat es mit 31 Prozent das Thema Verschlüsselung geschafft. Der Fokus darauf ist im Hinblick auf die DSGVO nicht verwunderlich. Access Management, Managed Security Services und Monitoring Software bilden mit jeweils 18 Prozent das Schlusslicht.

Abbildung 4: Identiy und Access Management wird in 2019 priorisiert. Dicht gefolgt von E-Mail-Sicherheit

Im Bereich Data Center gibt es ständig Anpassungen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. Die neuen Projekte hängen natürlich immer von der jeweiligen Strategie des Unternehmens ab. 52 Prozent der Befragten wollen in diesem Jahr auf Windows Server 2016 umsteigen. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Security-Risiken und Schwachstellenmanagement, auf welches sich 41 Prozent der Unternehmen fokussieren wollen. Auf Platz 3 mit 36 Prozent landet einRefresh der Server. Edge Computing erreicht  mit nur 13 Prozent  den letzten Platz.

Abbildung 5: 52 Prozent der Befragten wollen in diesem Jahr auf Windows Server 2016 migrieren

Netzwerkmanagement und – Monitoring landen im Netzwerkbereich mit 32 Prozent auf Platz eins der Prioritätenliste. Schon in den letzten Jahren war dieses Themengebiet immer wieder unter den Top 3. Dicht folgt die Netzwerkanalyse mit 29 Prozent und VPN/NAC landet mit 26 Prozent diesmal nur auf Platz drei. Converged Storage und Web conferencing bekommen mit jeweils 14 Prozent weniger Beachtung.

Abbildung 6: Netzwerkmanagement und – Monitoring ist wie in den letzten Jahren unter den Top 3.

Der Storage Bereich ist für Unternehmen nach wie vor wichtig und die finanzielle Situation ähnelt der in 2018.

Beim Primären Speicher landen NAS, SAN und Storage-Virtualisierung mit jeweils 31 Prozent in den Top 3. Neue Trendthemen wie Hypverkonvergente Infrastruktur (22 Prozent) und All-Flash-Arrays (19 Prozent) sind auch ganz oben mit dabei. On-Premises Object Storage landet mit nur 8 Prozent auf dem letzten Platz der Prioritätenliste.

Abbildung 7: NAS, SAN und Sotrage-Virtualisierung mit jeweils 31 Prozent in den Top 3

Im Bereich Sekundärspeicher liegt der Fokus auf Backup. 41 Prozent wollen in Backup Hardware investieren, dicht gefolgt von Backup für virtuelle Server mit 38 Prozent und Backup Software mit 37 Prozent. Hyperkonvergente Infrastruktur für Sekundärspeicher und Cloud-basierte DR/Business Continuity grenzen sich hingegen mit nur 9 Prozent deutlich ab.

Abbildung 8: 41 Prozent wollen in Backup Hardware investieren, dicht gefolgt von Backup für virtuelle Server mit 38 Prozent

 

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