Allgemeine IT-Trends und Prioritäten in DACH in 2018

Michaela Rottlaender
Michaela Rottlaender

Marketing Manager

Um die Vorstellung der Ergebnisse unserer jährlichen TechTarget IT-Prioritäten-Umfrage zu vervollständigen, zeigen wir Ihnen in diesem Eintrag die allgemeinen IT-Prioritäten für dieses Jahr außerhalb der Themenbereiche Security und Storage.

Diese Umfrage ermöglicht uns, Ihnen jedes Jahr eine detaillierte Übersicht von Kaufabsichten und Markttrends von IT-Entscheidern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu geben, da wir u.a. untersuchen, wie das Budget für anstehende IT-Projekte in diesem Jahr in unterschiedlichen Bereichen verteilt wird. Wenn Sie an den gesamten Ergebnissen interessiert sind, dann kontaktieren Sie uns einfach – wir stellen Ihnen die Antworten selbstverständlich gerne zur Verfügung!

Klicken Sie hier, um sich alle Ergebnisse zu generellen IT-Prioritäten in DACH anzusehen!

Allgemeine IT-Initiativen

Wie Sie den Ergebnissen der Priorities und dem obigen Balkendiagramm entnehmen können, sind in 2018 eindeutige IT-Trends zu erkennen. An vorderster Stelle stehen bei Unternehmen in DACH die Themen:

  • Customer-Relationship-Management (CRM),
  • IT-Automation,
  • Compliance bzw. rechtliche Themen,
  • Big Data,
  • hybride Strukturen, sowie
  • Mobility;

für die jeweils circa 20 bis 25 % der Investitionen bezüglich allgemeiner IT-Projekte eingeplant sind.

Außerdem im Fokus – ähnlich wie im letzten Jahr – steht das Internet der Dinge (IoT). Weitere Priorities hat zudem auch die Vorbereitung auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die sich wie ein roter Faden auch durch die oben bereits genannten Bereiche zieht.

Wie im Customer-Relationship-Management (CRM) z.B.: Durch das Management von CRM-Daten im Sinne der DSGVO wird Software Applications zu einem der größten Software-Schwerpunkte in den kommenden Jahren. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Priorität hier mehr als 25 % einnimmt, denn schlechtes Management dieser Daten führt automatisch zu einem Verstoß der DSGVO und somit zu hohen finanziellen Strafen.

Die Scheu vor IT-Automation scheint in DACH im Vergleich zum Vorjahr deutlich nachgelassen zu haben, wobei sie in der Finanzabteilung und im Rechnungswesen schneller auf dem Vormarsch sein wird, als in anderen Bereichen.

Jedoch ist die Daten-Automation auch wichtig, um Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. In diesem Zusammenhang sind Big Data bzw. Business Analytics ebenfalls unumgänglich und steigen als Prioritäten auch in den kommenden Jahren, da durch hohes Volumen und einer immer größeren Vielfalt von Daten ein optimiertes Datenmanagement erforderlich ist.

 

Software-Initiativen

Auch die Nutzung von Cloud-basierten Softwareanwendungen wird weiterhin steigen, um alle CRM-Daten zu managen und der DSGVO konform zu speichern.

Dies spiegelt sich ebenso in den Investitionen rund um Softwaremanagement wieder – mehr als 30 % der Teilnehmer haben angegeben, sich hierauf in diesem Jahr zu konzentrieren.

Weitere Software-Projekte fokussieren sich mit 25 % der Aufwendungen auf Business Process Automation/ Business Process Management (BPM) und Big Data Analytics, was wiederum die oben genannten allgemeinen IT-Trends unterstützt.

Auch in mobile Geschäftsanwendungen wird weiterhin stark investiert (23%). Hier spielen Themen, wie die Bereitstellung von Mobilgerätemanagement und Enterprise Mobility (EMM) sowie Sicherheit eine große Rolle. Zu Letzterem können Sie mehr im Blog-Eintrag IT-Security-Trends und Prioritäten in DACH in 2018.

 

 

Prioritäten im Bereich Data Center Infrastructure

Im Segment Data Center Infrastructure steht das Update des Rechenzentrums hinsichtlich Racking, Power & Cooling Systems im Vordergrund in DACH. Mit mehr als 30 % der geplanten Investitionen in 2018 in diesem Bereich erscheint dies auf den ersten Blick vielleicht erstaunlich, da die Trends ebenfalls in Richtung Server-Virtualisierung und Cloud gehen, jedoch ist dies in Anbetracht immer höher werdender Performanz-Anforderungen nicht überraschend.

Denn Unternehmen wollen aus ihren existierenden Datenbanken das Beste rausholen, um Kosten zu sparen und die Effizienz im Vergleich zur Cloud zu verbessern.

Bemerkenswert ist im Data-Center-Infrastructure-Segment außerdem, dass erstaunlich viele Unternehmen in DACH noch alte Windows Server nutzen und daher in diesem Jahr die Migration auf den Windows Server 2012 priorisieren – im Gegensatz zum europäischen Vergleich, wo die Migration zum Windows Server 2016 zur Priorität in diesem Jahr gehört.

Entsprechend werden wir diesen Trend dann in den nächsten Jahren in der DACH-Region beobachten.

 

Initiativen im Desktop-Bereich

Zu guter Letzt zeigen die IT-Priorities der DACH-Teilnehmer, dass spätestens dieses Jahr kein Weg mehr am Betriebssystem Windows 10 vorbei führt.

Zum einen sind die Cyber-Attacken, wie z.B. WannaCry dafür verantwortlich, da ältere Windows-Versionen nicht mehr als sicher gelten.

Zum anderen basiert diese Umstellung auch auf der Tatsache, dass Windows ab 2020 keinen Support für niedrigere Windows-Versionen mehr zur Verfügung stellt.

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