Die drei entscheidenden Elemente einer erfolgreichen E-Mail-Marketingstrategie

Sarah Ollivier

Email Marketing and Performance Analyst

TechTarget ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich der Leadgenerierung tätig. E-Mail-Marketing stellt einen wesentlichen Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit dar. Dadurch konnten wir eine ausreichende Anzahl an Daten erheben, um maßgebliche Best Practices zu entwickeln, die wir bei unserer täglichen Arbeit in die Tat umsetzen.

Wir möchten die neuen Erkenntnisse, die wir in Bezug auf das Verfassen von E-Mail-Marketing gewonnen haben, auch an Sie weitergeben. Denn nein, das E-Mail-Marketing darf auf keinen Fall vernachlässigt werden! Vor allem im B2B-Bereich ist es immer noch äußerst wichtig!

Damit Sie Ihre Marketingziele erreichen, müssen Sie sich unbedingt von Ihrer Konkurrenz abheben.

Aus diesem Grund  bieten wir Ihnen hier drei Denkanstöße, wie Sie dieses Ziel erreichen können

  1. Der Betreff: ein Schlüsselfaktor, um die Öffnungsrate zu erhöhen

Wenn Sie den Betreff Ihrer E-Mail verfassen, sollten Sie sich vergegenwärtigen, dass der einzige Zweck des Betreffs darin besteht, die Empfänger zum Öffnen der E-Mail zu bewegen. Es geht also darum, ihre Aufmerksamkeit zu erregen und ihre Neugier zu wecken. Sie stehen hier vor einer großen Herausforderung, denn Mitarbeiter im B2B-Bereich haben laut der französischen Gewerkschaft für Direktkommunikation SNDC (Syndicat National de la Communication Directe) im Jahr 2018 durchschnittlich 48 E-Mails pro Tag erhalten, davon 15 Werbemails!

Deshalb hier ein Ratschlag, den Sie unbedingt beherzigen sollten: Fassen Sie sich kurz! Wenn Ihr Betreff zu lang ist, besteht die Gefahr, dass das Ende der Nachricht nicht mehr gelesen wird. In Zeiten gesteigerter Mobilität gilt dies umso mehr.

Die Performance Ihres Betreffs lässt sich am besten mit der Kennzahl der E-Mail-Öffnungsrate bewerten. Sehen Sie sich jene Betreffs nochmals an, mit denen Sie die besten Öffnungsraten erzielt haben. Diese können Aufschluss darüber geben, welche Themen, Schlüsselbegriffe oder Marketingmaßnahmen tendenziell erfolgreicher sind.

Ein zusätzlicher Hinweis: Eine Personalisierung des Betreffs macht sich in vielen Fällen bezahlt. Achten Sie aber darauf, es nicht zu übertreiben, indem Sie die persönliche Anrede systematisch im Betreff und im Text Ihrer E-Mail verwenden. Zu viel Personalisierung kann dazu führen, dass sich die Leser bedrängt fühlen. Deshalb sollten Sie sparsam damit umgehen.

  1. Der Inhalt: das Interesse Ihrer Leser wecken und Vertrauen aufbauen

Sie haben einen ersten Etappensieg erzielt: der Empfänger hat Ihre E-Mail geöffnet. Nun muss noch der Inhalt seinen Erwartungen entsprechen. Wenn sich der Leser die Mühe macht (und sich die Zeit nimmt), diese E-Mail zu lesen, erwartet er einen qualitativ hochwertigen Inhalt, der möglicherweise seinen Bedürfnissen entspricht. Um den Leser auch für künftige Marketingaktionen zu gewinnen, ist es von großer Wichtigkeit, dass der Leser auf Ihre Inhalte vertraut.

Hier sind fünf Tipps, die Ihnen dabei helfen sollen, den Inhalt so zu formulieren, dass er die Aufmerksamkeit Ihrer Leser weckt:

  • Beschränken Sie sich auf das Wesentliche: Mitarbeiter im B2B-Bereich verbringen zwischen 2 und 10 Sekunden mit dem Lesen einer E-Mail.
  • Verwenden Sie Schlüsselbegriffe, die für Ihr Thema von Bedeutung sind.
  • Bilden Sie kurze Sätze und Absätze.
  • Listen Sie die wesentlichen Informationen Punkt für Punkt auf, um den Inhalt „aufzulockern“ und das Lesen zu erleichtern.
  • Gestalten Sie Ihre E-Mail so, dass sie auch für mobile Endgeräte geeignet ist. Berücksichtigen Sie dabei vor allem Downloadzeiten und Responsive Content.
  1. Der Call-to-Action: unerlässlich für eine Konversion

Es reicht nicht aus, einen oder mehrere Links in den Titel oder Inhalt Ihrer E-Mail einzubetten, um den Leser zum sehnlich erwarteten Klick zu verleiten. Um Ihre Konversionsrate zu steigern, sollte die Handlungsaufforderung möglichst konkret sein.

Der Call-to-Action (CTA) stellt einen entscheidenden Bestandteil des E-Mail-Marketing dar. In Studien haben wir herausgefunden, dass ein Großteil der Klicks diesem Button zu verdanken ist.

Hier sind vier Ratschläge, wie Sie das meiste aus Ihrem CTA machen können:

  • Überlegen Sie sorgfältig, wo der CTA-Button platziert werden soll: Er sollte auf den ersten Blick sichtbar sein, ohne dass die Leser in der E-Mail herunterscrollen müssen.
  • Verwenden Sie Handlungsverben, die Ihre Leser dazu bewegen, die gewünschte Handlung vorzunehmen. Unsere Studien haben außerdem gezeigt, dass Verben wie „ansehen“ oder „entdecken“ mehr Klicks generieren als das Verb „herunterladen“. Das ist ganz einfach darauf zurückzuführen, dass die Leser mit den ersten beiden Verben keine Mühe und keinen besonderen Einsatz verbinden, mit dem Herunterladen von Inhalten hingegen schon.
  • Wählen Sie die Farbe des Buttons so, dass er sich vom Text der E-Mail abhebt. Achten Sie aber darauf, dass die Farbe im Einklang mit der restlichen Nachricht und Ihrem Corporate Design steht.
  • Ein einziger Call-to-Action reicht aus. Wenn Sie mehrere Buttons anbringen, könnte dies die Wirkung beeinträchtigen.

Durch eine Optimierung dieser drei Elemente können Sie das meiste aus Ihren E-Mail-Marketingstrategien herausholen und das Ergebnis Ihrer Kampagnen verbessern. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie TechTarget bei Ihren E-Mail-Marketingkampagnen unterstützen kann, wenden Sie sich an uns – wir beraten Sie gerne!

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